Studienprogramm/Modulinhalte

M4.2 Angewandtes Recht
(Rechtliche Grundlagen)

  • Kompetenz

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können das Verhalten und die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzer von Natur und Landschaft bezüglich Rechtskonformität beurteilen. Sie nutzen das Recht als Arbeitsinstrument und Argumentatorium.

  • Lernziele

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen wie Recht entsteht, welches seine Akteure sind und wie sich dieses verändert. Sie verlieren ihre Berührungsängste zum Recht und können somit besser ihren Aktionsraum abschätzen.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

    • kennen die wichtigsten Grundlagenartikel im Bereich Natur und Landschaft auf Ebene der Bundesverfassung sowie die wesentlichen Rahmen- und Ausführungsgesetze;
    • verstehen die Aufgabentrennung zwischen Bund, Kanton und Gemeinde;
    • kennen die wesentlichen Aspekte der Geschichte und Entstehung der Gesetzgebung über den Schutz der Natur;
    • kennen die Ziele und Ansprüche des Gesetzgebers in Bezug auf den Umgang mit Natur und Landschaft;
    • wissen an wen sie sich bei der Lösung rechtlicher Fragestellungen wenden können (zuständige Behörden);
    • kennen die internationalen Konventionen, denen die Schweiz beigetreten ist und die daraus abgeleiteten Verpflichtungen.
  • Inhalte

    Struktur Umweltrecht Schweiz, Prinzipien Naturschutzrecht und Umweltschutzrecht, Geschichte und Entstehung, internationale Abkommen, Erlass und Vollzug von Naturschutzvorschriften, Informationsquellen.

    Kompetenzverteilung Bund-Kanton-Gemeinde.

    Naturschutzrecht und weitere Instrumente des Naturschutzes.
    Rechtlicher Begriff des Waldes; Zweckartikel WaG; Nachhaltige Bewirtschaftung; Rodung; Bauten im Walde; Zugänglichkeit im Walde; nachteilige Nutzung; Haftung des Waldeigentümers; Hoheitliche Aufgaben des Forstdienstes.