Stiftung

1969:
Gründung der «Stiftung Interkantonale Försterschule Lyss» und Wahl des ersten Direktors, Frédéric de Pourtalès.

1971:
Einweihung der ersten Försterschule nahe der Alten Aare in Lyss. Geheizt wird die Schule bereits mit Waldhackschnitzeln.

1996:
Die Interkantonale Försterschule Lyss wird von Bundesrätin Ruth Dreifuss als höhere Fachschule (HF) anerkannt und an der Hardernstrasse 20 in Lyss entsteht die neue Försterschule. Das Gebäude ist zu dieser Zeit der grösste Holzbau der Schweiz.

1997:
Bezug des Neubaus. Der gewagte Holzbau übt von der ersten Stunde an eine grosse Anziehungskraft auf die Besucher aus. Unter ihnen sind viele Holzbaufachleute aus dem Ausland.

2000:
Die Ausbildung zum Forstwart-Vorarbeiter wird aufgebaut und voll modularisiert. Auch für die Försterausbildung werden Grundlagenmodule eingeführt, die vor dem Kompaktstudium absolviert werden.

2003:
Der langjährige Gründungsdirektor Frédéric de Pourtalès wird pensioniert und feierlich verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wählt der Stiftungsrat Forstingenieur Alan E. Kocher.

2004:
Die Försterschule heisst nun Bildungszentrum Wald Lyss. Der Stiftungsrat gibt seiner Schule eine neue Strategie mit sieben Leitlinien.

2005:
Die Eidgenössische Kommission Höhere Fachschulen (EKHF) wird gegründet. Das Bildungszentrum Wald Lyss ist Gründungsmitglied der «Organisation der Arbeitswelt Wald» und nimmt an der ersten Internationalen Konferenz forstlicher Bildungszentren in Südfrankreich teil.

2006:
Die «Lysser Wildtiertage» werden ins Leben gerufen. Das Bildungszentrum Wald Lyss übernimmt das Sekretariat des Verbandes Schweizer Forstpersonal VSF und ein Fachlehrer wird in Teilzeit Geschäftsführer. Das Bildungszentrum Wald Lyss führt mehrere neue Fortbildungskurse für Forstkader durch.

2007:
Erstmals führt das Bildungszentrum Wald Lyss einen Ranger-Lehrgang durch, der analog zu einer Berufsprüfung aufgebaut ist. Das Bildungszentrum Wald ist Gründungsmitglied der Schweizerischen Konferenz HF.

2008:
Am Bildungszentrum Wald Lyss werden die ersten 16 Ranger diplomiert und der Verband Swiss Rangers wird gegründet. Die zweite internationale Konferenz forstlicher Bildungszentren findet in Lyss statt. Erarbeitet wird auch der neue Rahmenlehrplan Waldwirtschaft HF für die Försterausbildung. Der neugeschaffene Berufsbildungsfonds Wald wird als Arbeitgeberfonds vom Bundesrat für allgemeinverbindlich erklärt. Er richtet seine Geschäftsstelle unter dem Dach des Bildungszentrums Wald Lyss ein.

2009:
Ein Fachlehrer wird Betriebsleiter der Burgergemeinde Lengnau, womit wir wieder einen Schulwald haben. Das Bildungszentrum Wald Lyss übernimmt vom Bundesamt für Umwelt BAFU den Leistungsauftrag zur Führung der Koordinations- und Dokumentationsstelle für das forstliche Bildungswesen Codoc. Im Dezember startet der erste CAS-Lehrgang Forstmanagement. Im November findet im Bildungszentrum eine internationale Konferenz der UNO-Organisation UNECE-FAO über forstliche Kommunikation statt.

2010:
Die Eidgenossenschaft genehmigt den neuen Rahmenlehrplan Waldwirtschaft HF für die Försterausbildung.

2011:
Aufbau der Fachstelle Waldbau zur Pflege und Weiterentwicklung der waldbaulichen Kompetenzen bei den Schweizer Forstfachleuten. Erste Durchführung einer nationalen Konferenz für Wissenstransfer im Wald.

2012:
Der Stiftungsrat überarbeitet die bis auf Ende 2016 ausgelegte Strategie. Der Bund und die Kantone erarbeiten eine «Bildungsstrategie Wald», an der auch das Bildungszentrum Wald Lyss mitwirkt.

2013:
Das BAFU erneuert den Auftrag, die Codoc über eine Leistungsvereinbarung zu führen. Die Eidgenössische Wildhüterprüfung findet am Bildungszentrum Wald Lyss statt. Drei Försterstudenten absolvieren ihr drittes Praktikum in Japan.

2014:
Als Westschweizer Zweigstelle wird die Fachstelle forstliche Bautechnik installiert. Auf dem Dach des Hauptgebäudes produziert das Bildungszentrum Wald Lyss ab Dezember Solarstrom. Die Waldberufe stellen sich an den Berufsmeisterschaften Swiss Skills in Bern vor. Die zweite nationale Konferenz für Wissenstransfer im Wald findet statt.